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Stadtmenschen
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Es ist die heikelste Reise des Papstes seit seiner Wahl im April 2005. Keine jubelnden Menschenmassen werden erwartet, es wird keine Messen vor Millionenpublikum geben. Stattdessen gilt bei seinem Besuch die höchste Sicherheitsstufe.
Das hätte er wohl selbst nicht erwartet: Für seine Stippvisite in der Türkei erntet der Papst von allen Seiten Lob. Sowohl Vatikan, türkische Medien, Islamrat als auch Claudia Roth zollten ihm Anerkennung.
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Die Regensburger Rede des Papstes, in der er ein Mohammed-kritisches Zitat angeführt hatte, hat vor zwei Monaten wütende Proteste in der muslimischen Welt ausgelöst. Hier ein Auszug.
Bartholomäus I., der Patriarch von Konstantinopel, gilt als reformorientierter, offener Kirchenmann. Immer wieder tritt der 66-jährige orthodoxe Glaubensführer für den Dialog mit dem Islam ein.
In der Türkei, in der mehr als 99 Prozent der über 70 Millionen Bewohner Muslime sind, bilden Christen eine verschwindend geringe Minderheit. Schätzungen gehen von nicht viel mehr als 100 000 Christen aus.
Die orthodoxen Kirchen haben weltweit rund 300 Millionen Gläubige. In Sachen Theologie sind die Unterschiede zu Rom eher gering, doch die Orthodoxen lehnen die Autorität des Papstes ab.
Auf dem Programm der Papst-Reise in die Türkei stehen Besuche bei der Regierung in Ankara, im Marienhaus in Ephesus und beim orthodoxen Patriarchen von Konstantinopel in Istanbul.
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