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Lööre Oohs

Ein Ochse kehrt heim

Erstellt 22.12.11, 16:42h, aktualisiert 29.12.11, 15:57h

Der „Lööre Oohs“ ist zurück: Das 850 Kilogramm schwere Maskottchen der Sieglarer hatte nämlich eine Reise ins Bergische Land hinter sich und wurde nun wieder an seinem alten Ort in neue Betonfundamente gesetzt.

Ochse auf Reisen
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Der „Lööre Oohs“ ist zurück: Das 850 Kilogramm schwere Maskottchen der Sieglarer hatte nämlich eine Reise ins Bergische Land hinter sich und wurde nun wieder an seinem alten Ort in neue Betonfundamente gesetzt. (Bild: ah)

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Ochse auf Reisen
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Der „Lööre Oohs“ ist zurück: Das 850 Kilogramm schwere Maskottchen der Sieglarer hatte nämlich eine Reise ins Bergische Land hinter sich und wurde nun wieder an seinem alten Ort in neue Betonfundamente gesetzt. (Bild: ah)

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Troisdorf - Eine Ochsentour ins Bergische Land und zurück musste der Lööre Oohs über sich ergehen lassen: ausgerechnet das Maskottchen der Sieglarer, das als Symbol von Stärke und Beharrlichkeit gilt und als Bronzeplastik seit Jahren vor der VR Bank Rhein-Sieg im Troisdorfer Stadtteil steht.

Als die Filiale kürzlich umgebaut wurde, musst der stolze Ochse einem schnöden Baucontainer weichen und kam im Vorgarten des Bauunternehmers Volker Jansen unter, der in Lohmar-Weeg wohnt. Am Donnerstag wurde das 850 Kilogramm schwere Kunstwerk auf einem Kleinlastwagen mit Kran zurücktransportiert und am alten Ort in neue Betonfundamente gesetzt.

Dass das Rind den größten Teil der Adventszeit in der Fremde zubrachte, verrieten zwei Christbaumkugeln, die ihm an die Hörner gehängt wurden.

Im Juni 2005 feierten die Sieglarer ein Volksfest, als der Ochse feierlich enthüllt wurde. Die VR Bank und andere Stifter hatten die Plastik finanziert.

Schon vor Jahrhunderten sagte man über Sieglarer „Do kommen de Lööre Ööhs“, deren bevorzugtes Transportmittel das Ochsengespann war. Die wiederum nahmen das nicht krumm, da die Tiere durchaus für positive Charakterzüge wie Arbeitseifer stehen. Bei der Karnevalsgesellschaft „Ne Hoofe volle Lööre“ etwa erklingt nach dem zweiten kein drittes Alaaf, sondern der Ruf „Oohs bröll“.

Die Plastik stammt von dem Kölner Künstler Willi Neffgen. Modell stand ein Ochse der Rasse „Glanvieh Donnersberg“ aus dem Freilichtmuseum Kommern im Eifelvorland. (ah)



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