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Auf den letzten Drücker

Sie arbeiten, wenn andere feiern

Von Julia Hohenadel, 17.08.10, 15:06h, aktualisiert 17.08.10, 15:23h

Das Hennefer Wirtshaus sucht einen männlichen oder weiblichen Lehrling für die Restaurantfachkraft-Ausbildung. Für gute Mitarbeiter winkt auch die Chance auf eine Übernahme.

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Immer in Bewegung: Restaurantfachmänner und -frauen kommen in allen Bereichen einer Gastronomie herum. ARCHIVBILD: RAKOCZY
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Immer in Bewegung: Restaurantfachmänner und -frauen kommen in allen Bereichen einer Gastronomie herum. ARCHIVBILD: RAKOCZY
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Auf die Arbeit! Die Gastronomen Rolf Mattheis (l.) und Kai Forschbach möchten den Spaß am Job im Wirtshaus weitergeben. ARCHIVBILD: RVG
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Hennef - Möhren-Orangensuppe, Salat mit gebratenem Ziegenkäse und Schweinefilet im Speckmantel - das und noch viel mehr sollte ein Mitarbeiter im Hennefer Wirtshaus kennen. Die Speisekarte gehört zum A und O der Restaurantfachleute. Trotzdem geht es bei diesem Job nicht nur um die Gaumenfreuden: Kai Forschbach und Rolf Mattheis, Geschäftsführer des Hennefer Wirtshauses, suchen einen Auszubildenden, männlich oder weiblich, zur Restaurantfachkraft.

Seit 2007 leiten sie die Gaststätte am örtlichen Bahnhof und wollen in diesem Jahr erstmals ausbilden. Zwei Kochlehrlinge stehen bereits am Herd. Nachwuchs für den Service wird zum 1. September noch gesucht.

„Auf jeden Fall sollte er oder sie offen sein, mit selbständigem Auftreten, um auch bei den Gästen anzukommen“, wünscht sich Kai Forschbach. Mindestens die mittlere Reife sollten Bewerber mitbringen und die Bereitschaft, zu lernen und zu arbeiten. Überdies muss ein Lehrling „einfach zu uns passen“, sagt der 33-Jährige. Nicht nur beim Kochen, auch beim Servieren gilt: „Die Chemie muss stimmen.“

Insgesamt 30 Mitarbeiter, von den Geschäftsführern über die Köche, die Hilfen, die Büroarbeiter, Kellner und Putzfrauen, wuseln im Hennefer Wirtshaus durcheinander. Gearbeitet wird im Zwei-Schicht-Betrieb; geöffnet hat die Gastronomie im Herzen der Siegstadt von 11.30 Uhr bis Mitternacht, an sieben Tagen in der Woche. Und die Restaurantfachleute stehen immer dann am Tresen und an den Tischen, wenn der Rest der Welt freie Tage genießt, Feierabend, Ferien, Karneval oder Ähnliches. Die Arbeitszeiten gelten häufig als Manko der Gastronomiebranche: „Wir arbeiten, wenn andere feiern“, fasst es Kai Forschbach zusammen. Spaß im Job soll dennoch sein - was aber wiederum nicht selten ein Defizit der Interessenten darstellt, weiß der Chef. „Manche haben schlichtweg keine Lust zu arbeiten.“

Dennoch ist der 33-Jährige zuversichtlich, nun noch einen geeigneten Anwärter auf die Ausbildungsstelle zu finden. Auf dem Programm stehen vor allem das Ansprechen und die Bewirtung der Gäste; aber auch bei der Warenwirtschaft, im Büro und anderen Stationen soll der neue Azubi herumkommen.

Die Aussichten sind dabei vielversprechend, verspricht Forschbach: „Die Chancen auf eine Übernahme stehen nach der Ausbildung auf jeden Fall gut.“ Denn, so bedauert man auch im Hennefer Wirtshaus: „Es ist schwierig, wirklich gute Mitarbeiter zu finden.“ Wer sich für einen solchen hält, kann sich bei Kai Forschbach und Rolf Mattheis bewerben. Mehr Infos zur Ausbildung gibt es im Internet.

 www.wirtshaus-hennef.de



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