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Grosseinsatz

Einsatz dauerte fast neun Stunden

Von Thomas Iskra, 07.02.10, 20:14h, aktualisiert 08.02.10, 11:06h

Der Dachstuhl eines Einfamilienhauses in Windeck-Hurst ist vollkommen ausgebrannt. Die Feuerwehr kam mit einem Großaufgebot, da die Flammen auf die Nachbarshäuser überzugreifen drohten.

Großbrand
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Die zweite Etage und das Dach sind bei dem Brand vollständig ausgebrannt. Erst nach mehreren Stunden konnten die Einsatzkräfte die letzten Flammen löschen, da wegen Einsturzgefahr keine Kräfte von innen löschen konnten. BILD: THOMAS ISKRA
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Die zweite Etage und das Dach sind bei dem Brand vollständig ausgebrannt. Erst nach mehreren Stunden konnten die Einsatzkräfte die letzten Flammen löschen, da wegen Einsturzgefahr keine Kräfte von innen löschen konnten. BILD: THOMAS ISKRA
Windeck - Der Alptraum eines jeden Hausbewohners ist in der Nacht zu Sonntag für zwei Menschen in Windeck-Hurst zur Realität geworden. Gegen 2.30 Uhr schlugen meterhohe Flammen aus dem Dachstuhl ihres Hauses. Als die ersten Einsatzkräfte der Feuerwehr unter Leitung von Wehrführer Peter Ermert eintrafen, stand auch die oberste Etage komplett in Flammen. Die schockierten Bewohner standen fassungslos auf der Straße und konnten nur zusehen, wie sich das Feuer seinen Weg bahnte.

Da das Gebäude noch an zwei weitere Häuser angrenzte, drohten die Flammen auch auf diese überzugreifen. Es gelang den etwa 70 Einsatzkräften jedoch, den Brand schnell unter Kontrolle zu bekommen. Da das Haus Holzdecken besaß, gestalteten sich die Löscharbeiten sehr aufwändig, da die Decken einzustürzen drohten.

Auch nach einer Stunde schlugen noch Flammen aus dem Dach und den Fenstern. „Teile des Daches sind eingestürzt und haben unter sich einen Hohlraum gebildet, in dem das Feuer weiter brennen kann“, erklärte Marco Rövenich von der Feuerwehr Windeck die problematischen Löscharbeiten. In den Morgenstunden bohrten die Wehrleute deshalb große Löcher in die Außenwand des Hauses, um durch diese Öffnungen an den Brand zu gelangen.

Die Löscharbeiten dauerten fast neun Stunden. Von den drei Häusern konnte das Brandhaus nicht mehr gerettet werden, in einem angrenzenden Haus, das zum Verkauf steht, gibt es durch das Löschwasser einen Wasserschaden. Der Schaden geht insgesamt in die Hunderttausende, schätz die Feuerwehr.

Bei der Anfahrt der Rettungskräfte gab es wegen der Vollsperrung der Landstraße 333 teilweise Verzögerungen, so Einsatzleiter Peter Ermert. Die Löschgruppe Dattenfeld musste große Umwege fahren, da die Straße wegen Baumschlaggefahr gesperrt war. Probleme bei den Löscharbeiten gab es dadurch aber nicht.

Die Kriminalpolizei hat den Brandort beschlagnahmt, um nach möglichen Ursachen zu forschen. Die zwei Bewohner blieben unverletzt. Sie und einige Nachbarn werden nun vom Psycho-Sozialen Unterstützungs-Team (PSU-Team) betreut.

 www.ksta.de/rsa-bilder



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