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LKW-Kollision

Schwerer Unfall auf der A3

Von Thomas Iskra, 11.12.09, 11:46h, aktualisiert 11.12.09, 14:58h

Ein schwerer Unfall hat sich auf der Autobahn 3 in Höhe der Ausfahrt Lohmar-Nord ereignet. Ein elf Tonnen schwerer Anhänger hatte sich gelöst und kollidierte mit einem nachfolgenden Lkw. Der Fahrer wurde im Führerhaus eingeklemmt.

Ein schwerer Unfall
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Ein schwerer Unfall ereignete sich auf der A3 bei Lohmar. (Bild: Thomas Iskra)
Ein schwerer Unfall
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Ein schwerer Unfall ereignete sich auf der A3 bei Lohmar. (Bild: Thomas Iskra)
Lohmar - Auf der Autobahn 3 in Richtung Frankfurt hat sich am frühen Freitag-Morgen in der Nähe der Ausfahrt Lohmar-Nord ein Anhänger eines rumänischen Lkw gelöst und schleuderte über die Fahrbahn bevor er auf die Seite kippte. Der Anhänger lag auf zwei Spuren und stellte für einen folgenden Lastwagen ein Hindernis dar, dem der Fahrer nicht mehr ausweichen konnte. Er kollidierte mit dem Beiwagen und wurde im Führerhaus eingeklemmt und dabei schwer verletzt. Er musste mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden.

Ein rumänischer Lastwagen hat am Freitag auf der Autobahn 3 kurz vor der Anschlussstelle Lohmar-Nord seinen knapp 11-Tonnen schweren Seecontaineranhänger verloren und deshalb einen schweren Verkehrsunfall verursacht. Es kam im morgendlichen Berufsverkehr ab etwa 7.30 Uhr zu einem kilometerlangen Rückstau, der bis nach Rösrath reichte. Nach Angaben der Autobahnpolizei war bei dem Lastwagen vermutlich die Deichsel, die Verbindung zwischen Zugmaschine und Anhänger gebrochen. Noch an der Unfallstelle stellten die Beamten fest, dass diese Metallverbindung schon einmal angebrochen war und dann illegal geschweißt wurde. Eigentlich hätte die Deichsel sofort ausgetauscht werden müssen, da sie eine enorme Kraft aufnehmen muss und die alleinige Verbindung zwischen Zugmaschine und Anhänger ist. Dies war nicht geschehen.

Der losgerissene Anhänger geriet ins Schleudern, schaukelte sich auf und kippte auf die Seite. Er war mit Vliespaketen beladen und blockierte zwei der drei Fahrspuren. Ein nachfolgender 40-Tonnen-Lastwagen konnte nicht mehr ausweichen und rammte frontal in den liegenden Container. Der 53-jährige Fahrer aus Troisdorf wurde bei dem Zusammenstoß im Führerhaus eingeklemmt und musste schwer verletzt von der Feuerwehr befreit werden. Er kam ins Krankenhaus.

An der Ausfahrt Siegburg konnte die Polizei den rumänischen Lastwagen ausfindig machen. Die Unfallaufnahme und die Bergung des Anhängers sowie des Lastwagens dauerten fast fünf Stunden. Der Verkehr staute sich zu Spitzenzeiten auf fast acht Kilometer zurück und wurde einspurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet.

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