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Verkehrsunfall

Mutter und Sohn sterben auf der A3

Von Thomas Iskra, 29.11.09, 12:53h, aktualisiert 29.11.09, 18:24h

Auf der A 3 zwischen Köln und Frankfurt ist es zu einem schweren Unfall gekommen. Zwei Menschen starben nachdem sie mit ihrem Audi ins Schleudern gerieten und in hoher Geschwindigkeit gegen die Lärmschutzwand prallten.

Unfall auf der A 3
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Auf der A 3 zwischen Köln und Frankfurt ist es zu einem schweren Unfall gekommen. (Bild: Iskra)
Unfall auf der A 3
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Auf der A 3 zwischen Köln und Frankfurt ist es zu einem schweren Unfall gekommen. (Bild: Iskra)
Siegburg - Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Autobahn 3 kurz vor der Anschlussstelle Siebengebirge / Königswinter wurden am späten Vormittag des Adventssonntags Mutter und Sohn in einem Auto getötet. Die beiden Niederländer waren in Richtung Bayern unterwegs. Während der Rettungs- und Bergungsarbeiten sperrte die Polizei die Autobahn in Richtung Frankfurt für vier Stunden bis etwa 15 Uhr komplett. Danach wurde der Verkehr einspurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Es bildete sich ein über zehn Kilometer langer Rückstau.

Die 68-jährige Fahrerin, deren 47-jähriger Sohn auf dem Beifahrersitz saß, kam aus bislang ungeklärten Gründen auf der Überholspur kurz hinter dem Bockerother Berg ins Schlingern. Der Wagen schleuderte über zwei Fahrspuren nach rechts in die Leitplanke. Unfallzeugen berichteten, dass der Wagen unvermittelt und mit hoher Geschwindigkeit nach rechts zog. Die Wucht des Aufpralls war so stark, dass der Wagen die Leitplanke durchbrach, dadurch hoch gegen eine Lärmschutzwand prallte und wieder zurück auf die Fahrbahn geschleudert wurde. Das total zerstörte und zerdrückte Auto blieb auf dem Dach liegen.

Ersthelfer eilten zur Unfallstelle, konnten aber nicht helfen, da der Wagen zu stark deformiert war und sie daher nicht an die Unfallopfer gelangten. Zwei Rettungshubschrauber landeten innerhalb von wenigen Minuten auf der Autobahn. Feuerwehren aus Niederpleis, Buisdorf und Mülldorf versuchten, Mutter und Sohn aus dem Wagen zu schneiden.

Mit Hydraulikscheren und Spreizern öffneten die Einsatzkräfte die Türen des Fahrzeuges. Die Notärzte konnten aber nur noch den Tod der beiden Menschen feststellen. Nach Angaben der Ärzte seien sie sofort gestorben. Eine weitere Person erlitt einen Schock, da sie kurz hinter dem Wagen der Holländer gefahren war und den Unfall unmittelbar miterlebte.

Unfallsachverständige versuchen nun, die Situation zu rekonstruieren. Zeugen bestätigten, dass kein anderes Fahrzeug Ursache für diesen Unfall habe sein können, da der Wagen fast alleine auf der Straße war. Die Unfallstelle kurz hinter dem Bockerother Berg in Richtung Frankfurt war schon häufiger Schauplatz von spektakulären Unfällen. Erst vor kurzem wurde an der jetzigen Unglücksstelle die Leitplanke erneuert.

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