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Grube Silberhardt

Abgespeckt und draufgesattelt

Von Stephan Propach, 14.10.09, 17:40h

An der Grube Silberhardt wird es vorraussichtlich bald ein neues Besucher- und Informationszentrum geben. Zusätzlich soll ein Gebäude für die Grubenbahn errichtet werden. Jetzt sind Verwaltung und Rat gefragt.

Grube Silberhardt
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Die Grube Silberhardt heute. (Bild: Propach)
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Die Grube Silberhardt heute. (Bild: Propach)
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Die neue Grube Silberhardt (Bild: Propach)
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Architekt Matthias Bönisch hat in Eigeninitiative die neuen Pläne (o.) für Silberhardt (u.) entwickelt. Jetzt sind Verwaltung und Rat gefragt. Noch in diesem Jahr soll gebaut werden. (Bild: Stephan Propach)
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Grube Silberhardt
Windeck - Jetzt kommt doch noch die größere Lösung für das Besucher- und Informationszentrum an der Grube Silberhardt. Statt nur das alte Sportlerheim umzubauen, wollen Gemeinde und Förderverein zusätzlich einen Neubau für die Besucher und einen weiteren für die Grubenbahn errichten. Unter dem Strich soll der vorgesehene Etat von 420 000 Euro eher noch unter- statt, wie zuletzt befürchtet, überschritten werden. Gespart wird vor allem an der aufwändigen Ausstattung.

Die neuen Pläne verdanken die Beteiligten dem Windecker Architekten Matthias Bönisch. Der hatte nach der Berichterstattung der vergangenen Wochen zu Papier und Bleistift gegriffen und eine Alternative zu den bisherigen Plänen entworfen. Sein erstes Fazit: Ein Neubau ist wirtschaftlicher als der aufwändige Umbau des Sportlerheimes.

Mit dem Arbeitskreis des Gemeinderates auf der einen und dem Förderverein der Grube auf der anderen Seite kam es jetzt zum Kompromiss: Für das Besucherzentrum wird ein Neubau unmittelbar am Sportlerheim errichtet. Kosten: 190 000 Euro plus Hausanschlüsse. Weitere 70 000 Euro sollen Stühle, Beamer, und weitere Museumseinrichtungen kosten.

Das alte Sportlerheim wird in seiner Grundsubstanz - das sind vor allem Dach, Fenster und Fassade - saniert und anschließend als Büro, Archiv und Versammlungsraum genutzt. Bönisch: „Da kann im Laufe der Zeit weiter überlegt werden.“ Sanierung und Umbau sollen zwischen 50 000 und 60 000 Euro kosten.

Für den zeitweise in weite Ferne gerückten Lokschuppen samt Werkstatt hat Bönisch 80 000 Euro veranschlagt. Insgesamt bleibt er mit 400 000 Euro noch 20 000 Euro unter dem Limit.

Der Förderverein der Grube habe einhellig zugestimmt, berichteten Bönisch und Bürgermeister Jürgen Funke Anfrage, ebenso die Arbeitsgruppe des Rates. Derzeit ist Bönisch dabei, Kosten zu konkretisieren. Der Bau- und Vergabeausschuss soll schnellstens die nötigen Verträge absegnen, damit noch in diesem Jahr Aufträge vergeben und losgelegt werden kann.

Um auch anderen Planern noch eine Chance zu geben, will Funke das Projekt außerdem auf der Internetseite der Gemeinde noch einmal vorstellen und die Möglichkeit geben, Alternativvorschläge einzureichen.



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