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Die Linke

„Wir wollen nicht gewählt werden“

Erstellt 06.08.09, 16:58h

Ehemalige Mitglieder der Partei „Die Linke“ in Lohmar gaben bekannt, nicht gewählt werden zu wollen und kandidieren somit auch nicht mehr für den Kreistag. Auch in Troisdorf zog sich ein „Linker“ zurück.

Lohmar / Troisdorf - Die Reihen der Linken lichten sich: In Lohmar erklärten am Donnerstag sechs bisherige Stadtratskandidaten, dass sie „zwar auf den Wahlzetteln stehen, aber nicht gewählt werden wollen“, so ihr Sprecher Jürgen Wieske. Und in Troisdorf zog sich Olaf Lüken zurück: Er sei vor zwei Monaten bereits aus der Partei ausgetreten, „da ich mit ihrer Art Politik zu betreiben nicht einverstanden war“, und werde trotzdem in den amtlichen Wahllisten aufgeführt. Er stehe aber nicht zur Verfügung.

In Lohmar haben sich neben Jürgen Wieske (Wahlbezirk Wahlscheid Süd) auch Ruth Wieske (Honrath), Roman Eichacker (Höffen) und Ralf Dünwald (Lohmar 2) von den Linken distanziert, wie sie auf Anfrage bestätigten. Dünwald kandidiert damit auch nicht mehr für den Kreistag. Außerdem werden Astrid Möhl (Wahlbezirk Durbusch) und Franz Möhl (Wahlscheid Nord) genannt, die am Donnerstag bis Redaktionsschluss für eine Bestätigung ihres Verzichts nicht zu erreichen waren. Die Linken wären damit nur noch in 14 der 20 Lohmarer Wahlbezirke vertreten.

Als Begründung gibt Wieske tiefgreifende Differenzen mit dem Bürgermeister-Kandidaten der Linken, Ralf Kurtsiefer, und dem Sprecher der Partei, Friedhelm Tepasse, an.



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