Erstellt 06.03.08, 16:35h
Vielmehr fehlte bisher ein bestimmtes Erdmaterial, das eine besonders bindende und abdichtende Wirkung hat und an derjenigen Seite des neuen Erdwalls aufgetragen werden soll, die zum Innenraum des im Bau befindlichen Retentionsraumes zählt. Nach wochenlangem Warten ist das Material nun wieder da, doch zuletzt war das Erdreich zu nass, um mit dem Deichbau weiterzumachen, war aus Kreisen der Kölner Stadtentwässerungsbetriebe zu erfahren. Die Bagger und Raupenfahrzeuge drohten einzusinken.
Doch trotz der Verzögerungen könne der Zeitplan eingehalten werden, hieß es. Bis Ende Juni soll der Deich fertig sein, der die Ortschaften Lülsdorf und Langel vor Wassermassen schützen soll. Diese sollen bei Hochwasser im riesigen Auffangbecken abgefangen werden.
Ab April sollen zudem das 220 Meter breite Fluttor bei Lülsdorf und das Entleerungsbauwerk bei Langel in Angriff genommen werden. Ende dieses Jahres soll nach den Plänen der Kölner Hochwasserexperten der gesamte Retentionsraum funktionstüchtig sein. Geplant ist, bis dahin auch die ökologischen Ausgleichsmaßnahmen ausgeführt und ein neues Wegenetz zwischen den Feldern im Langeler Bogen angelegt zu haben. (js)
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