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Vorsicht beim Feuerwerk an Silvester

Erstellt 27.12.07, 19:06h, aktualisiert 28.12.07, 18:22h

Rhein-Sieg-Kreis - Der Rettungsdienst im Kreis Bonn, Rhein-Sieg und Euskirchen rüstet sich für Verletzungen durch das Silvesterfeuerwerk. Meist landen Kinder und Jugendliche bis 15 Jahre in der Notaufnahme.

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Feuerwerkskörper liegen am Freitag (28.12.2007) in einem Baumarkt zum Verkauf bereit.
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Feuerwerkskörper liegen am Freitag (28.12.2007) in einem Baumarkt zum Verkauf bereit.
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Beim Munitionsräumdienst in Kiel zeigt ein Mitarbeiter des LKA einen so genannten Polen-Böller. Diese gelangen illegal, meist über die polnische Grenze, nach Deutschland und haben kein Prüfsiegel.
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In einer Demonstration des Landeskriminalamtes zerstört ein so genannter Polen-Böller mit 12 Gramm Schwarzpulvergemisch eine ausrangierte Telefonzelle.
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Rhein-Sieg-Kreis - Der Rettungsdienst der Johanniterim Kreis Bonn, Rhein-Sieg und Euskirchen rüstet sich zum Jahreswechsel für Verletzungen durch das Silvesterfeuerwerk. Zuvor weisen die Experten darauf hin, dass nur Feuerwerkskörper mit Prüfsiegel ruhigen Gewissens verwendet werden können. Freunde von Krachern und Böllern sollten sich beim Abfeuern zudem genau an die Anwendungsvorschriften halten. Auch betonen die Rettungsdienste: „Knaller gehören nicht in Kinderhände“. Denn meist landen junge Leute im Alter von acht bis 15 Jahren mit Verletzungen durch Kracher in der Notaufnahme.

Die Mehrzahl der Unfälle, so die Johanniter Unfallhilfe, betreffe die Augen - meist wegen eines zu geringen Sicherheitsabstandes. Gefährdet sind aber auch die Ohren: Böller erreichen eine Lautstärke von 130 bis 175 Dezibel - das entspricht einem Presslufthammer.

Nicht zuletzt erleiden viele Menschen Brüche und Verbrennungen an den Händen durch vorzeitige Explosionen der Knaller. Im Ernstfall rät der Rettungsdienst, Verbrennungen zehn bis 15 Minuten mit Wasser zu kühlen, blutende Wunden jedoch sofort versorgen. (jkh)



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